Nach Niederschelden nun Mudersbach: Ein „Feuerteufel“ am Werk?

wS/wf.  Mudersbach / Siegen Niederschelden  -  Nach den Brandstiftungen in der Nacht von Sonntag auf Montag in Niederschelden brannte es in der Nacht von Montag auf Dienstag nur 500 Meter weiter auf einem Firmengelände, diesmal aber im Rheinland Pfälzischen Mudersbach.

Da gegen 2:05 Uhr einige widersprüchliche Meldungen auf den Leitstellen der Feuerwehren in Siegen und Montabauer aufliefen, rückten Feuerwehren beider Länder an. Aber auch beim Eintreffen der ersten Kräfte war nicht ganz eindeutig, zu welchem Land nun die brennenden Container zuzuordnen waren.

So übernahmen die Siegener Feuerwehrleute aus Niederschelden und Kräfte der hauptamtlichen Wache Siegen den Erstangriff. Mit 2 C-Rohren mit Trupps unter Atemschutz und einem Wenderohr vom TLF 24/50 bekämpften die Einsatzkräfte den Brand und kühlten zusätzlich rund 10 Meter vom Brandort ein Lager mit zahlreichen Gasflaschen. Das Feuer war dann schnell unter Kontrolle.

Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Polizei vermutet, dass ein „Feuerteufel“ sein Unwesen treibt. Eine polizeiliche Fahndung im Nahbereich des Brandortes blieb aber bisher ohne Erfolg.

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Fotos: wirSiegen.de

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geschrieben von in 6. Sep 2011. abgelegt unter Stadt Siegen, Videos. Sie können allen Kommentaren zu diesem Eintrag verfolgen durch den RSS 2.0. Sie können zum Ende des Beitrags springen und einen Kommentar hinterlassen. Pingen ist im Augenblick nicht erlaubt.

5 Kommentare für “Nach Niederschelden nun Mudersbach: Ein „Feuerteufel“ am Werk?”

  1. MA

    Verbesserung:
    Ein Wenderohr ist bei diesem Einsatz nicht vorgenommen worden, sondern ein Monitor !

    Denn: Wenderohre für Drehleitern und Monitoren (auch Wasserwerfer) sind tragbare, stationär auf Ständern (Industrie) oder Fahrzeugfront und -dächern montierte große Strahlrohre.

    Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderstrahlrohr

  2. Feuerwehrmann RLP

    In dem Bericht wird leider vollkommen die Arbeit der “heimischen” Kräfte aus RLP vergessen, die die Siegener tatkräftig beim Atemschutz unterstützt haben und eine Wasserversorgung vom einzigen Hydranten des Geländes aus mehreren Hundert Metern Entfernung gelegt haben. Zusätzlich würde von den Kräften aus Mudersbach und Niederschelderhütte ein drittes C-Rohr vorgenommen und ein erster innenangriff durchgeführt…. (Sehr schön ist auch zu sehen wie viele Kräfte aus RLP im Video unter Atemschutz vorgehen, zu erkennen an den Zwei-Flaschen-Geräten) Somit war dies ein Einsatz über die Landesgrenzen hinweg, in dem sich alle Kräfte unglaublich gut ergänzt haben, um gemeinsam einen schnellen Einsatzerfolg zu erzielen. Man hat wieder gemerkt dass sich gemeinsame Übungen auszahlen…

  3. gaehn

    da steht auch nur erstangriff. guckst du

  4. ich

    Vielleicht sollte man die RLP mal mit ner Medaillie belohnen :-)

  5. Opa Henner

    Prima Joange va den Feuerwehr’n. Schelde , wie emmer grenzenlos gut.
    Ed sinn veel ze wiernich Lie e den Fördervereine va Aouh. Fehler auf Plattdeutsch werden vom Empfänger bezahlt.Macht ed goad.

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