SMS Siemag weiterhin an Übernahme des Krankenhauses Kredenbach interessiert
wS/sms Hilchenbach Dahlbruch / Kredenbach - 19.06.2012 - Im März dieses Jahres hat die SMS Siemag AG im Interesse aller Bürger des nördlichen Siegerlandes ein Kaufangebot zur Übernahme und Weiterführung der Kredenbacher Klinik an die Diakonie Südwestfalen übermittelt.
Die nun erfolgte Ablehnung unseres Angebots durch Geschäftsführer, Verwaltungsrat und Gesellschafterversammlung der Diakonie bedauern wir sehr. Dr. Heinrich Weiss, Vorsitzender der Geschäftsführung der SMS group: „Die Industrie des nördlichen Siegerlandes wäre bereit, die finanziellen Risiken einer solchen Klinik zu übernehmen, um damit auch zukünftig die langfristige medizinische Grundversorgung der Bevölkerung des Ferndorftals zu gewährleisten, zu der auch unsere Mitarbeiter und ihre Familien gehören.“
Stattdessen plant die Diakonie Südwestfalen als Betreiber der Kredenbacher Bernhard-Weiss Klinik und des medizinischen Versorgungszentrums Kredenbach den Standort in ein Zentrum für Altersmedizin umzuwandeln. Vor dem Hintergrund der immer älter werdenden Bevölkerung ist dies sicher ein wichtiges Anliegen. „Noch wichtiger ist aber die akute medizinische Versorgung der Bevölkerung des oberen Ferndorftals, insbesondere auch bei Notfällen.
Die SMS group ist unter dem Dach der SMS Holding GmbH eine Gruppe von international tätigen Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus für die Stahl- und NEMetallindustrie. Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschaften weltweit einen Umsatz von über 3 Mrd. EUR.
Es ist mir unverständlich, dass eine zur evangelischen Kirche gehörende Organisation offensichtlich so gegen die Interessen der Menschen handelt“, so Dr. Heinrich Weiss. Für eine Wiederaufnahme der Gespräche zur Übernahme und Fortführung der Klinik, im Sinne der Bedürfnisse von Bürgern und Unternehmen der Region, steht die SMS Siemag AG weiterhin zur Verfügung.
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Es ist doch seit langem abzusehen das die diakonie das kredenbacher KH systematisch herunterwirtschaftet um es dicht zu machen. Die zustände die da seit monaten herrschen, für aussenstehende unsichtbar, sind unter aller sau und passen auf keine kuhhaut!!! der gute ruf dieses KH ist seit langem geschichte. fähige ärzte sind abgewandert, die übriggebliebenen wissen trotz studium nicht die einfachsten dinge zu erledigen, sodass diese aufgaben am pflegepersonal hängen bleiben, pfuscherei steht an der tagesordnung und niemand kontrolliert es bzw kann einschreiten, weil ein KH sehr wohl in der lage ist missstände, fehler oder ähnliche dinge kurzerhand unter den tisch fallen zu lassen. Ich kann nur allen raten, denen eine KH-Einweisung bevor steht, ob notfallmäßig oder geplant, sorgt dafür das ihr NICHT nach kredenbach gebracht werdet! Traurig, aber wahr!
Dem ist nichts hinzuzufügen.Das Krankenhaus sieht mich Freiwillig nicht mehr
Ich wundere mich nur, dad die Diakonie, die seit Jahren das Haus gerne schliessen möchte, nun aufeinmal das haus fördern will… sieht nach kaufpreistreiberei aus
Traurige Geschichte und einer Kirche nicht würdig, wenn in den Medien schon spekuliert wird, ob die Geschäftsführung eigene Absichten verfolgt, gar politischen Nutzen daraus ziehen will. Die verantwortlichen erscheinen total überfordert – ohne Ausnahme. Besser die Kreissynode entscheidet nun in der kommenden Woche – das wäre auch demokratisch – es geht ja immerhin um den nun ramponierten Ruf der Kirche und vor allem um die betroffenen Menschen, die ja keine Marionetten sein können.